Gebäudeschadstoffe - Environmental Due Diligence (EDD) und HOAI

Schadstoffe in Gebäuden – die Verantwortung tragen alle Beteiligten, vom Eigentümer bis zum Handwerker

  • Probenahme und Analyse von Raumluft-, Staub- und Materialproben
  • Messung und Bewertung sämtlicher gängiger Schadstoffe in Gebäuden
  • Erhebung, Planung und Überwachung von Schadstoff-Sanierungsmaßnahmen (Leistungsphasen 1–9, HOAI)
  • Environmental Due Diligence (EDD) – Fachexpertise für Immobilien (Gebäudeschadstoffe und Altlasten)

In Gebäuden wurden in unterschiedlichen Zeiträumen verschiedene für den Menschen und die Umwelt schädliche Baumaterialien oder Bauteile verbaut. Brandschutz- und Dämmeigenschaften, Biozidwirkung aber auch bessere Verarbeitbarkeit waren Argumente für den Einsatz. Typische Vertreter sind Asbest, alte Mineralwolle (KMF), Polychlorierte Biphenyle (PCB),  Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK),  Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), Holzschutzmittel (PCP, Lindan), Schwermetalle, Schimmelpilze usw.

Bereits im Bestand ist zum Schutz der Nutzer das Wissen um Schadstoffe unabdingbar (Bauordnungen der Länder), aber auch im Rahmen der Planung von Gebäudesanierungen, Umbau- oder Abbruchmaßnahmen ist die Kenntnis der Problemstoffe von entscheidender Bedeutung. Dies betrifft die Schutzmaßnahmen für Personal ausführender Firmen (Fachsanierungsfirmen mit entsprechenden Qualifikationen), Dritter und der Umwelt ebenso, wie die Kostenkontrolle für den Bauherrn. Die anfallenden sog. gefährlichen Abfälle (früher: besonders überwachungsbedürftig) sind im Rahmen von Entsorgungsnachweisverfahren (elektronisches Abfallnachweisverfahren), getrennt voneinander, fachgerecht zu entsorgen.

Eine rechtzeitige qualifizierte Gebäudeuntersuchung auf Schadstoffe ist somit ein entscheidender Faktor für Gesundheit, Umweltschutz und Kostensicherheit gleichermaßen.

Ansprechpartner

Martin Bach
Dipl.-Ing. (FH)
Geschäftsführer und Gesellschafter

Tel. +49 (0)871 95313-0
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